Taufe

Taufen in der Lutherkirche

  • Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen wollen, müssen Sie eine Taufanmeldung ausfüllen und diese im Pfarramt wieder abgeben. Das Formblatt erhalten Sie im Pfarramt zu den üblichen Öffnungszeiten. Gebühren für die Taufe entstehen Ihnen keine.  
  • Sie haben Taufpaten gefunden? Pate kann werden, wer konfirmiert ist und der evangelischen oder katholischen Kirche angehört. Dies wird durch eine Patenbescheinigung bestätigt, die das zuständige Pfarramt ausstellt.  
  • Falls Sie nicht im Gemeindegebiet der Lutherkirche wohnen, brauchen wir eine Freistellungsbescheinigung (sog. Dimissoriale), die Sie bei Ihrem Wohnsitzpfarramt bekommen.  
  • Pfarrerin Salinas führt mit Ihnen ein Taufgespräch. Dabei kann man sich kennen lernen und Fragen zur Taufe und zum Ablauf des Gottesdienstes besprechen. Vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin.   
  • Ihr Kind bekommt zur Taufe einen Taufspruch aus der Bibel, den Sie als Eltern – vielleicht gemeinsam mit den Paten – aussuchen. Dieser Bibelvers ist wie ein Motto, das über dem Leben Ihres Kindes stehen soll.   
  • Bei der Taufe wird für Ihr Kind eine Taufkerze entzündet. Falls Sie nicht dazu gekommen sind, eine zu besorgen, können wir Ihnen eine einfache Kerze anbieten. 

Der Taufgottesdienst 

Taufen finden am Samstag oder am Sonntag im oder nach dem Gemeindegottesdienst statt. Den Termin vereinbaren Sie mit der zuständigen Pfarrerin oder dem Vikar.  

  • Im ersten Teil der Taufe steht der biblische Taufspruch im Mittelpunkt. In einer Ansprache wird er für das Leben des Täuflings und der Anwesenden ausgelegt. Musik und Gesang gehören zur Feier.
  • Im zweiten Teil der Feier wird die eigentliche Taufhandlung vollzogen: Sie beginnt mit den Fragen an die Eltern und Patinnen oder Paten. Bei jugendlichen oder erwachsenen Taufanwärtern werden diese selbst gefragt. Es folgt das Bekenntnis des christlichen Glaubens mit den Worten des frühchristlichen ökumenischen Glaubensbekenntnisses. Besonders zeichenhaft ist der Wasserritus. Die Taufkerze wird entzündet und ein gemeinsames Lied gesungen
  • Der Schlussteil des Gottesdienstes ist geprägt von den Fürbitten für die oder den Getauften, die Familie und für wichtige Anliegen. Mit dem Segen werden alle Teilnehmenden entlassen.

Die Tauffragen

Wird im Taufgottesdienst ein kleines Kind getauft, werden Eltern und Paten gefragt, ob sie Verantwortung für diese Kind übernehmen wollen und bereit sind, es im Sinn des Evangeliums zu erziehen. Die Tauffrage könnte so oder ähnlich lauten: 

Pfarrer/in: Liebe Eltern!
Ihr Kind ist Ihnen als Gabe Gottes anvertraut. Es soll durch die Taufe zu Gott gehören. Wollen Sie das Ihre dazu tun, dass in diesem Kinde der Glaube an Jesus Christus wachsen kann, und sind Sie bereit, Ihr Kind in der Verantwortung vor Gott zu erziehen und ihm zu helfen, dass sie ein lebendiges Glied der Gemeinde Jesu Christi bleibt, so sprechen Sie: Ja, mit Gottes Hilfe.
Eltern: Ja, mit Gottes Hilfe.

Pfarrer/in: Liebe Paten/lieber Pate/liebe Patin!
Wollen Sie als Mitglieder der christlichen Gemeinde den Eltern bei der Erfüllung ihrer Aufgabe helfen und für dieses Kind Verantwortung vor Gott übernehmen, so sprechen Sie: Ja, mit Gottes Hilfe.
Paten: Ja, mit Gottes Hilfe.

Ältere Kinder, Jugendliche oder Erwachsene werden bei ihrer Taufe so oder ähnlich gefragt:

Pfarrer/in: Glaubst du an Gott den Vater, den Schöpfer? Glaubst du an Jesus Christus, Gottes Sohn, unsern Herrn? Glaubst du an den Heiligen Geist, der lebendig macht? Willst du getauft werden?
Täufling: Ja, ich will.